Ein besonders prachtvolles Exemplar aus einem unermesslich reichen Fundus an Grußformeln, aus dem ein Wiener Eisenbahnbrückenbewohner jedesmal, wenn jemand an seiner Stelle passiert, dessen oder deren vermutlichen Weg bedenkend, schöpft. Erwidert man den Zuruf nicht, wird dieser um ein weiteres Ornament ergänzt, solange, bis einem vorübergehend etwas einfällt, das als Erwiderung durchgehen kann.
Von Tag zu Tag wächst, quasi parallel dazu, das Mobiliar um den Eisenbahnbrückenbewohner. Es beginnt mit Blumen. Stofftiere, Decken und Früchte folgen. Bald stehen auch Sessel auf dem Bürgersteig, bisweilen Besucher, zuletzt Lampen, Flaschen und ein Bett. Immer wenn dieses Stadium erreicht ist, verschwindet er. Als hätte ein zum Mobiliar passender Raum, irgendwo in der Stadt, ihn eingesaugt und verschluckt. Wenn er wieder auftaucht, beginnt alles von Neuem, from scratch, auf blankem Asphalt: „Guten Tag…!“

Ein zentaurisches Wesen aus Urvertrauen und Sprungkraft, Neugier und Ausdauer. (Spielraum vorausgesetzt.)
(Handlungsanweisung für reflektierte Zeitgenossen) … nur noch durchs Kaleidoskop.
… einen Moment lang, im Abreissen ausgesuchter Mauern, im Rhythmus der Sprache, als wollte man Werkzeug nur ausprobieren, absichtlich unabsichtlich einen Wald hochziehen. (Diesen dann aufheben.)
… ein Stoffwechsel. Pflanzen gedeihen besser, wenn wir mit ihnen sprechen (vor ihnen ausatmen: sie füttern mit CO2).
… der eigenen Vorstellungskraft fremde Federn anheften; wie hoch, wie weit, wie tief man steigt, fliegt, gleitet, hängt von der Art der inneren Bewegung ab, die man damit zu vollführen vermag.
… auf die Außerirdischen?
… Valeska me oder fare bella figura (vor dem weißen Blatt Papier). MERKE: Immer erst den Müll rausbringen, bevor du etwas sagst!